Responsive Web Design

Websites · 13. November 2011

Aktuelle Buzzwords im Web Design sind sicherlich HTML5 und CSS3. Seit spätestens diesem Jahr aber auch Responsive Web Design. Ein Design, das antwortet, das sich an seine Umgebung, seine Plattform oder besser gesagt sein Gerät und dessen Viewport anpasst. Das mobile digitale Zeitalter hat längst angefangen bzw. hält Einzug. Das mobile Datenvolumen steigt von Jahr zu Jahr exponentiell an. Mit dem Einsatz von Responsive Web Design wird eine gute – vielleicht sogar die beste – Antwort auf diese Entwicklung gegeben.

„The control which designers know in the print medium, and often desire in the web medium, is simply a function of the limitation of the printed page. We should embrace the fact that the web doesn’t have the same constraints, and design for this flexibility. But first, we must “accept the ebb and flow of things.”
John Allsopp, “A Dao of Web Design” (2000)

Ein elementarer Vorteil von Responsive Web Design liegt auf der Hand: Kostenersparnis. Es muss nicht zusätzlich ein „mobiles“ Website-Derivat kreiert werden. Ebenso muss auch nicht der eigentümliche Versuch unternommen werden, modebedingt eigens ein App anzufertigen, nur um die Website mobil benutzbar zu machen. Responsive Web Design bricht die von Geräten geschaffenen Grenzen fließend und nonchalant auf.

Der (noch) der Norm entsprechende Nutzer, der Webseiten über den Desktop-Browser besucht, bekommt von Responsive Web Design wenig bis gar nichts mit. Das ist nicht schlecht, dennoch macht es eine Präsentation von Responsive Web Design nicht unbedingt leichter. Inspiriert von Martin Racks eigentlich lapidar aufgeführter und dennoch brillianter Idee, responsive Websites als inline-Frame einzubetten, hier ein Überblick über sehr gelunge Beispiele von aktuellen Responsive Web Design.

glue isobar

Fuzzco

Liebling Design

mark veys

Sasquatch Festival

Earth Hour

Cognition

Laufbild Werkstatt

Dmig 5

Joni Korpi

Think Vitamin

Teixido

Media Queries

Hinweis: Wer sich in den technischen Teil von Responsive Web Design einarbeiten möchte, dem ist der gleichnamige Artikel von Ethan Marcotte – aus dem im Übrigen auch das oben aufgeführte Zitat stammt – als guter Einstieg zu empfehlen. Gleiches gilt für den tn3 Artikel „Responsive Webdesign mit HTML5 und CSS3 – Grundlagen„. Als weiterführende und tiefgreifendere Lektüre muss auch Ethan Marcottes Buch «Responsive Web Design» genannt werden.