Vimeo – Pay-to-View Service

Motion · 14. November 2012

Es hat schon seinen Grund, warum auf dieser Website verstärkt oder gewünscht aus­schließlich Videos von vimeo vorgestellt werden. Vimeo war und ist YouTube (und wie sie alle heißen) in hübsch und mit höheren Ambitionen auf Seiten der Macher und der Nutzer. Wie die Plattform mit dem anfänglichen Freemium-Geschäftsmodell und moderaten Preisen so lange und so gut florieren und gedeihen konnte ist interessant bis beispielhaft.

Das Geschäftsmodell hatte aber in den letzten Monaten ein nicht unwesentliches «Update» erhalten. Im September kündigte Vimeo seine neue Monetarisierungs-Strategie an. Sie begann mit der Einführung von „Tip Jar“, die es Video-Machern ermöglicht, direkt von den Zuschauern ihrer Werke ein Trinkgeld zu bekommen. Mittlerweile gibt es bei mehr als 20.000 Videos, bei denen der virtuelle Trinkgeld-Topf aufgestellt wurde.

Jetzt macht Vimeo den nächsten Schritt mit dem neuen Pay-to-View-Service, der zunächst als Private Beta-Version startet und ab Anfang 2013 allen Vimeo PRO Mitgliedern zur Verfügung stehen wird. In der Test-Phase werden die verschiedenen, äußerst flexiblen Möglichkeiten demonstriert, die Vimeo als Plattform bietet: Angefangen bei längeren Mietzeiträumen, wie beispielsweise zwei Monaten für den Action Sports Film «Further» von Jeremy Jones, über die Möglichkeit, einzigartige Pakete zu bekommen, wie bei dem Action Sports Film «Sunny», bei dem man zusätzlich 3-4 DVDs als Extras erhält – was es so online nur bei Vimeo gibt – bis hin zu weltweiten Premieren wie der Dokumentation «Beauty is Embarrassing».

www.vimeo.com/movies

Stichwörter

Kommentare

  1. Die Idee einen Pay-to-View-Service anzubieten ist eigentlich schon längst überfällig. Wer wertvollen Content legal sehen will ist auch bereit dafür ein angemessenes Entgeld zu entrichten. Ich bin gespannt ob sich das Konzept so wie es zur Zeit angeboten wird auch wirklich etabliert.

    Tobias Breyer · 14. November 2012

Und was sagst du dazu?