Hipster × Branding

Diverses · 15. März 2012

Nichts scheint hipper als «Hipster-Bashing». Was ein hipper Begriff. Das Hipster-Bashing ist stark im Trend. Manche machen sogar ein ganzes Magazin daraus, andere geben sich mit einem monothematischen tumblr zufrieden. So auch Dave Spengler mit seinem ironischen Projekt Hipster×Branding. Wie würden Hipster große Marken rebranden? Hipster×Branding geht dieser lebenswichtigen Frage auf amüsante Art und Weise nach und behält natürlich auch einen Fokus auf dem inflationär genutzen Malzeichen × , welches ja gemeinhin als Hipster-Geheimcode gilt.





Hipster Hipster an der Wand, wer ist der hippste Hipster im ganzen Land? Hipster Branding ist so eine zweiseitige Angelegenheit. Zuerst lacht man herzlich und zurecht, dann reflektiert man und ertappt sich möglicherweise dabei, das eine oder andere Logo gar nicht mal so schlimm zu finden. Man kämpft sogar dagegen an, so manches Design ansprechend zu finden. Hilfe, bin ich ein Hipster? Was hat mich bloß, was hat mich bloß so ruiniert? Oh nein, oh nein, alle werden über mich lachen.

Aber Vorsicht mit Stempeln und Schubladen! Nicht nur weil diese generell nicht gut sind, sondern auch weil Gestalter einen Teil des Formenschatzes, ein Territorium abtreten würden, wenn sie alle Elemente dieser Logos als zu „hip“ abtun und die Rundablage befördern. «Das sieht zu sehr nach Hipster aus! Lass den Quatsch!».

Quatsch ist es, so zu denken. Es verhält sich ähnlich wie bei der Wolke: Fürchtet euch nicht! Fernab des Zwangspartisanentums gibt es auch gute Popmusik und gute Trends. Ein bisschen Mainstream und ein bisschen Avantgarde sind zum Teil wirksame Medikamente gegen aufkeimenden Konservatismus.

hipsterbranding.tumblr.com